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Leipzig; Stadt engagiert sich weiter für Chor |
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Die Diskussion über den städtischen Umgang mit dem Thomanerchor reisst nicht ab. Kulturbürgermeister Michael Faber hatte zwar im Juni gegenüber der LVZ betont,
es handele sich um ein Missverständnis. („Ich habe nur gesagt, dass Bach nicht nur ein Komponist geistlicher Musik ist, und dass wir ihn sowohl in sakralen als auch in profanen Räumen hören können“). Dennoch stellt MDR-Figaro im Internet jetzt die Frage: „Kulturkampf in Leipzig?“ Zudem heisst es, Faber überlege, ob die Stadt die Auftritte des Chores in der Thomaskirche weiter finanzieren solle. Der Pfarrer der Thomaskirche, Christian Wolff, hatte sich, wie berichtet, gegen städtische „Entkirchlichungstendenzen“ ausgesprochen. Laut Faber engagiert sich die Kommune auch weiterhin für das Knabenensemble. „Der Thomanerchor ist eine städtische Einrichtung und die Thomaskirche eine der originären Wirkungsstätten des Thomanerchors. Daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern“, so der Kulturbürgermeister gestern auf LVZ-Nachfrage. Ausserdem arbeite die Stadt intensiv daran, die Lebensbedingungen für die Thomaner zu verbessern. Das Alumnat solle deshalb umgebaut und erweitert werden. Der Stadtrat werde voraussichtlich im September über die Zwölf-MillionenEuro-Investition entscheiden. „Das Gesamtprojekt Forum Thomanum wird dadurch entscheidend vorangebracht. Unser Ziel ist es, den Thomanerchor zu seinem 800-Jahr-Jubiläum so aufzustellen, dass er für die Zukunft gut gerüstet ist.“ kru
Quelle:
- LVZ (Leipziger Volkszeitung)
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Juli 2009 um 12:24 Uhr |