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| Bach-Archiv Leipzig erhält New Yorker Privatsammlung |
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Ende Dezember 2010 traf in Leipzig eine der für die Bachforschung wertvollsten Privatsammlungen der Welt ein. Für zehn Jahre ist das Bach-Archiv Leipzig nun Heimstatt für über 1.000 Dokumente, die der New Yorker Reedereibesitzer und passionierte Musikforscher Elias N. Kulukundis seit den 1960er Jahren zusammengetragen hat. Die Objekte sind nunmehr gesichtet, in dieser Woche wurden einzelne Stücke der Presse präsentiert.Kernstück der Sammlung ist die lange Zeit als verschollen geglaubte autographe Partitur der Oper »Zanaida« von Johann Christian Bach, die 1763 am Londoner King's Theatre uraufgeführt wurde. Nach fast 250 Jahren wird die Oper am 15. und 16. Juni 2011 im Rahmen des Bachfestes Leipzig nun erstmals wieder erklingen. Neben der »Zanaida« beinhaltet die Kulukundis-Kollektion u. a. Briefe Carl Philipp Emanuel Bachs an den Leipziger Verleger Breitkopf (1788) bzw. an J. N. Forkel mit biographischen Angaben zu J. S. Bach, einen Brief Johann Christian Bachs und den 3. Akt der autographen Partitur seiner Oper »Alessandro nell'Indie« (1762), autographe Bläserstimmen von W. A. Mozart zu C. P. E. Bachs Oratorium »Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu«, einen mit persönlicher Widmung versehenen Erstdruck der Klaviersonaten C. P. E. Bachs (1783) sowie kunstvoll handkolorierte Ariensammlungen und Stammbücher aus dem letzten Quartal des 18. Jahrhunderts. Weblink
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 29. Januar 2011 um 08:43 Uhr |


