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| Widmung der Brandenburgischen Konzerte |
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| Briefe und Texte | |
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Seiner Königlichen Hoheit dem Gnädigsten Herrn Christian Ludwig Markgrafen von Brandenburg Gnädigster Herr Da ich vor ein paar Jahren kraft Ihres Befehls das Glück hatte, von Eurer Königlichen Hoheit gehört zu werden, / und da ich damals bemerkte, daß Sie einiges Vergnügen an den geringen Talenten, die der Himmel mir für die Musik verliehen hat, / und da Eure königliche Hoheit bei der Verabschiedung geruhte mir die Ehre zu erweisen, mir zu befehlen, Ihr einige von mir komponierte Stücke zu senden, / habe ich mir deshalb, in Befolgung Ihres allergnädigsten Befehls, die Freiheit genommen, meiner untertänigsten Verpflichtung gegenüber dero Königlichen Hoheit nachzukommen, mit den vorliegenden Konzerten, die ich für mehrerlei Instrumente eingerichtet habe, / wobei ich Sie untertänigst bitte, deren Unvollkommenheit nicht mit der Strenge des feinen und erlesenen Geschmacks, den Sie, wie alle Welt weiß, in Bezug auf Musikstücke hat, beurteilen zu wollen, / sondern vielmehr die große Hochachtung und den untertänigsten Gehorsam, die ich Ihr damit zu beweisen suche, wohlwollend in Betracht zu ziehen. / Im übrigen, mein Gnädigster Herr, bitte ich Eure Königliche Hoheit untertänigst, die Güte haben zu wollen, mir weiterhin wohl beigetan zu sein und überzeugt zu sein, / daß mir nichts so sehr am Herzen liegt, als Verwendung finden zu können bei Gelegenheiten, die deroselben Person und Diensten würdiger sind, / mir, der ich bin mit Eifer ohnegleichen Gnädigster Herr Euerer Königlichen Hoheit untertänigster und gehorsamster Diener Johann Sebastian Bach Coethen, den 24. März 1721
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