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| Levin/Rilling: Cembalokonzerte (Hänssler) |
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| CD Aufnahmen | |||
| Montag, den 24. Oktober 2005 um 23:00 Uhr | |||
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Sämtliche Cembalokonzerte BWV 1052 - 1065 mit Helmuth Rilling, Bach-Ensemble Stuttgart und dem Solisten Robert Levin, Cembalo. Editon Bach Akademie, Hänssler. Diese Einspielung darf als äusserst gelungen bezeichnet werden. Endlich stimmt hier die Balance zwischen dem Solopart des fragilen Cembalo und der Begleitung durch ein volles Orchester. Es gibt ja schon einige Einspielungen dieser wunderbaren Werke, aber noch nie ist solch eine transparente Balance gelungen. Dazu beigetragen wird einerseits durch die ideale Aufnahmetechnik in der das Cembalo mal nicht im Orchester ersäuft, andererseits durch die feine Orchesterführung des Bach-Spezialisten Rilling. Da werden bei solistischen Passagen auch mal nur Pizzicati angedeutet. Die Tempi sind durchwegs frisch und spielfreudig, die langsamen Sätze aber mit dem nötigen Atem. Der Solist Robert Levin glänzt durch brilliante Technik und rhythmische Präzision. Obwohl ich durchaus auch ein Verfechter des modernen Klaviers bzw. Flügel für Bach's Tasteninstrument-Kompositionen bin, neige ich bei den Cembalo-Konzerten zum historischen Original. Das Klavier wirkt hier oft zu mächtig, zu basslastig und zu kantabel. Nimmt diesen spielfreudigen Werken mehrheitlich den heiteren Schwung. Nicht so in diesen Aufnahmen! Sehr empfehlenswerte CD-Einspielung auf 4 CDs (teils auch noch in der günstigen 2.Editon, die momentan auf dem Markt angeboten wird). Vergleiche: Cembaloversionen mit Igor Kipnis / Christiane Jaccottet Klavierversionen mit Gavrilov / Schiff / Perahia
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. April 2009 um 10:38 Uhr |


